Vom Cunnilingus hört man oft, doch der Anilingus steht eher selten im Rampenlicht. Obwohl er oft als tabubehaftete Sexualpraktik gilt, kann er eine riesige Lustquelle sein – vorausgesetzt, er wird mit Achtsamkeit und beidseitigem Einverständnis praktiziert. Wie gelingt also ein Anilingus, der den*die Partner*in um den Verstand bringt? Wir verraten dir alles in 5 wesentlichen Punkten.
Vorbereitung
Halt, Moment! Ein Einlauf ist für diese Praktik absolut keine Pflicht (und für keine andere übrigens auch). Wenn du dich einfach "sauber" fühlen möchtest, reinige den Bereich sanft unter der Dusche oder mit einem parfümfreien Feuchttuch.
Stimulation
Jede Situation ist einzigartig und alles hängt von euren Wünschen ab, aber wir raten dazu, sich langsam zu steigern. Beginnt mit sanften Streicheleinheiten und Küssen rund um die Zone. Um die Erregung richtig anzuheizen, geht ganz behutsam und schrittweise vor, bevor ihr mit der Zunge voll zur Sache kommt.
Position
Nicht jede Position eignet sich für den Anilingus, das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand (haha). Um den Moment maximal zu genießen, findet die bequemste Position, bei der die Zone leicht zugänglich ist. Auf dem Bauch, auf allen Vieren, in Löffelchen-Stellung... Lasst eurer Fantasie freien Lauf! 🙂
Kommunikation
Wie bei allen Sexualpraktiken steht das Einverständnis im Mittelpunkt. Vergewissert euch, dass du und dein*e Partner*in bereit seid, bevor ihr loslegt, und sprecht offen über Vorlieben und Grenzen. Wenn es das erste Mal ist, vereinbart gerne ein Safeword für den Fall, dass jemand sofort stoppen möchte.
Schutz
Wenn du den Anilingus mit einem*einer neuen Partner*in ausprobieren möchtest, denk an den passenden Schutz. Vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) ist man nie gefeit – nutzt daher Schutzmittel wie ein Lecktuch (Dental Dam) oder ein vorher entsprechend zugeschnittenes Kondom.
Jetzt hast du alle Schlüssel in der Hand, um zu wissen, wie ein Anilingus perfekt gelingt. Wie man so schön sagt: Jetzt heißt es einfach ausprobieren!




