Illustration de l'inhalation d'effluves et du sens de l'odorat

Gefahren von Poppers: Warum verkaufen wir sie nicht?

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Hallo, ihr kleinen Nachtschwärmer,


Sehr oft werden wir im Laden und in unseren DMs gefragt: „Warum verkauft ihr kein Poppers?“ Auch wenn dieses kleine Fläschchen regelmäßig auf Partys oder am Bettrand auftaucht, hat es bei uns keinen Platz.

Wir lüften das Geheimnis ganz ohne Tabus, damit ihr versteht, was es enthält, was es mit eurem Körper macht und warum wir bei Passage du Désir lieber darauf verzichten!


Was genau ist Poppers (und woher kommt es)?


Bevor Poppers zum Star der Tanzflächen und Schlafzimmer wurde, hatte es ein ganz anderes Leben. Im 19. Jahrhundert wurden seine Wirkstoffe (Nitrite) in der Medizin wegen ihrer gefäßerweiternden Wirkung zur Behandlung bestimmter Herzschmerzen eingesetzt.

Heute kommt es in Form eines kleinen Glasfläschchens mit einer sehr flüchtigen Flüssigkeit daher. Natürlich trinkt man keinen Tropfen davon: Man inhaliert die Dämpfe. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Sekunden ein und dauert nur zwei bis drei Minuten: 

  • 🔥 Ein sofortiger Hitzeschub und ein kleiner Euphorie-Kick 

  • 🧘 Ein umfassendes Loslassen und Entspannung aller Muskeln, insbesondere des Analschließmuskels

  • 🪶 Vervielfachte taktile Empfindungen und ein Hauch von Enthemmung.

Wie ist Poppers zusammengesetzt?


Hinter dem Namen „Poppers“ verbirgt sich die Familie der Alkylnitrite (Pentyl-, Isopropyl- oder Isobutylnitrit). Diese kleinen, extrem flüchtigen chemischen Verbindungen wirken wie ein Beschleuniger auf euer Herz-Kreislauf-System, indem sie eure Blutgefäße abrupt erweitern.


Ist Poppers eine Droge?


Das ist DIE große Frage. In Frankreich ist Poppers laut der MILDECA (Interministerielle Mission zur Bekämpfung von Drogen und Suchtverhalten) nicht als Betäubungsmittel eingestuft und sein Verkauf ist legal. Pharmakologisch gesehen handelt es sich jedoch eindeutig um eine psychoaktive Substanz. 


Kann man von Poppers abhängig werden?


Nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand führt Poppers nicht zu körperlicher Abhängigkeit und auch nicht zu Entzugserscheinungen beim Absetzen. Achtet jedoch auf psychische Abhängigkeit: Man gewöhnt sich leicht an die kleine Wirkung, um abschalten, feiern oder Sex aufpeppen zu können.


Nebenwirkungen und Risiken: Was ihr im Hinterkopf behalten solltet


Auch wenn sein Gebrauch weit verbreitet ist, ist es keine harmlose Sache, dem eigenen Körper Nitrite zuzuführen.


Die kleinen (und großen) unmittelbaren Nebenwirkungen von Poppers


Wenn sich eure Blutgefäße plötzlich erweitern, reagiert der Körper:

  • Starke Kopfschmerzen und Schwindel (wegen des plötzlichen Blutdruckabfalls)

  • Ganz rotes Gesicht und das Gefühl einer Hitzewallung

  • Herzrasen (reflektorische Tachykardie)

  • Hautverbrennungen die ziemlich heftig sein können, wenn die Flüssigkeit direkt mit der Haut oder Nase in Kontakt kommt

Die ernsteren Risiken


Bei wiederholtem oder hochdosiertem Konsum können die Folgen für die Gesundheit schwerwiegender sein:

  • Sehprobleme (Poppers-Makulopathie): Laut derANSM (Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln) können bestimmte Nitrite (insbesondere Isopropylnitrit) die Zellen der Netzhaut irreversibel schädigen. Die Folge: eine Sehverschlechterung oder ein unschöner, dauerhafter verschwommener Fleck in der Mitte des Gesichtsfelds. 

  • Atemprobleme (Methämoglobinämie): Das Blut kann Sauerstoff schlechter transportieren, was zu blauen Lippen und vorzeitiger Atemnot führen kann.

Kann man Poppers mischen?


Einige Kombinationen sollte man dringend vermeiden:

  • Poppers + Alkohol: Beides senkt den Blutdruck. Wenn ihr beides kombiniert, habt ihr das Gewinnlos für eine vasovagale Synkope oder eine Bewusstlosigkeit mitten auf der Party.

  • Poppers + Medikamente gegen Erektionsstörungen: Das ist LEBENSGEFÄHRLICH. Die Kombination beider führt zu einem extremen Blutdruckabfall, der einen Schlaganfall oder Herzstillstand verursachen kann.


Warum sagt Passage du Désir Nein zu Poppers?


Bei Passage du Désir sind wir überzeugt: Genuss sollte immer ein Fest sein, ohne eure Gesundheit jemals zu gefährden.

Auch wenn es legal ist, haben wir uns bewusst entschieden, auf dieses kleine Fläschchen aus drei einfachen Gründen zu verzichten: 

  1. Sicherheit und Rückverfolgbarkeit stehen an erster Stelle: Die auf dem Markt erhältlichen Poppers-Fläschchen weisen sehr unterschiedliche und manchmal fragwürdige Zusammensetzungen auf. Für uns ist es unmöglich, das Qualitätskontrollniveau zu garantieren, das wir für all unsere Produkte verlangen.

  2. Auf euer Herz (und eure Augen) achten: Unsere Aufgabe ist es, für euch sanfte, getestete, zuverlässige Schätze ohne medizinische Gegenanzeigen zu finden.

  3. Echte Entspannung bevorzugen: Wir möchten euch lieber zeigen, wie ihr mit gesunden, nachhaltigen Alternativen ohne jedes Risiko chemischer Wechselwirkungen loslassen könnt.



Unsere 100 % genussvollen Alternativen, um den Körper zu entspannen und die Sinne zu beleben?


Keine Sorge: Ihr braucht kein magisches Fläschchen, um eure Nächte zu würzen und vollkommen zu entspannen!

  • Um die Lust anzuregen und eure intimen Momente zu würzen: Entdeckt Aphrodisiaka als Gele, Getränke oder Pflegeprodukte. Die ideale Unterstützung, um die Libido zu wecken, die Durchblutung anzuregen und die sexuelle Energie ganz entspannt zu steigern. 

  • Für optimalen Anal-Komfort: Setzt auf ein flüssiges Gleitgel auf Silikonbasis oder ein hochviskoses Gel. Es ist der ideale Begleiter, um das Gewebe geschmeidiger zu machen, das Eindringen zu erleichtern und sanft zu gleiten.

  • Um loszulassen und den Kopf abzuschalten: Lasst euch von wärmenden Massageölen oder einer Duftkerze verführen. Nichts entspannt die Muskeln und bringt die Temperatur auf natürliche Weise so sehr in die Höhe wie eine kräftige Massage.
  • Um die Haut zu wecken und die Empfindungen zu vervielfachen: Entdeckt Gele mit Wärme-/Kälteeffekt, Federn oder Accessoires für sinnliche Erlebnisse. Damit bringt ihr eure Partnerperson ganz ohne Nebenwirkungen zum Schaudern!

🩺Eine Frage oder Zweifel zu eurem Konsum?


Passage du Désir ist keine ärztliche Fachperson. Für kostenlose und anonyme Unterstützung oder offizielle Präventionsinformationen könnt ihr euch auf der Website von Drogues Info Service informieren oder mit einer Fachperson im Gesundheitswesen darüber sprechen.

Kümmert euch um euch selbst, entdeckt alles in eurem Tempo und vergesst nicht: Das größte Aphrodisiakum ist, sich sicher zu fühlen!


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