Wir entmystifizieren die großen Klischees über die Sexualität von Personen mit Penis
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Hallo hallo, meine schwülwarmen Kalauer <3
Inzwischen dürfte euch klar sein, dass wir keine Fans von Vorurteilen und Klischees sind.
Heute gehen wir die großen Unsinnsbehauptungen an, die uns seit ewigen Zeiten über die angeblichen sexuellen Vorlieben von Personen mit Penis eingetrichtert werden.
Die Vorstellung, dass sogenannte Männer und Personen mit Penis ständig Sex suchen würden, ist eines der größten Klischees – nicht nur eine Vereinfachung, sondern schlicht falsch. Die Libido variiert von Person zu Person und hängt von zahlreichen Faktoren ab: Stress, Müdigkeit, psychische Gesundheit, Alter, Beziehungskontext usw.
Patriarchalisches Kulturerbe: Männlichkeit wird oft mit Hypersexualisierung assoziiert und lässt wenig Raum für die Vielfalt der Erfahrungen.
Mediale Darstellungen: Filme, Serien und Werbung verstärken das Klischee durch das Bild einer sogenannten zwanghaften männlichen Sexualität.
Fazit: Das Verlangen ist schwankend und persönlich. Kein Verallgemeinerung und kein Klischee kann auf alle zutreffen.
Von Personen mit Penis wird oft erwartet, dass sie beim Sex stets bereit, ausdauernd und dominant sind.
Dennoch sind Erektionsstörungen (die laut der Französischen Gesellschaft für Urologie 1 von 2 Personen mit Penis nach dem 50. Lebensjahr betreffen) normal und multifaktoriell bedingt (Stress, Müdigkeit, kardiovaskuläre Gesundheit…).
Leistungsangst: Angst, zu enttäuschen oder den Erwartungen nicht zu entsprechen.
Vermeidung von Intimität: Manche verzichten auf Beziehungen aus Angst, bewertet zu werden.
Offene Kommunikation fördern: offen über Erwartungen und Grenzen sprechen.
Den Genuss entsexualisieren: Sex lässt sich nicht auf Penetration reduzieren (nein, nein, nein).
Eine IFOP-Umfrage (2022) zeigt, dass 62 % der Männer und Personen mit Penis sich um die Größe ihres Penis sorgen. Dennoch hängt das Vergnügen nicht allein von dieser einen Variablen ab.
Die Vagina passt sich verschiedenen Größen an.
Die Klitoris mit ihren 8.000 Nervenenden ist für die meisten Personen mit Vulva die Hauptquelle des Genusses.
Erogene Zonen (Hals, Ohren, Finger…) spielen eine Schlüsselrolle bei der Erregung.
Sexy-Tipps: Streicheleinheiten, erotische Spiele und Kommunikation bevorzugen, für eine erfüllendere Sexualität.
Entgegen den Klischees schätzen viele Personen mit Penis das Vorspiel (Massagen, Streicheleinheiten, Sinnlichkeit…).
Eine Studie des Journal of Sex Research (2020) zeigt, dass 73 % der befragten Männer und PAH angeben, ausgedehnte Vorspiele zu mögen.
Stärken die emotionale Verbindung
Steigern die gegenseitige Erregung
Ermöglichen einen schrittweisen Anstieg des Verlangens
Auszuprobieren: Rollenspiele, sensorische Erkundung, Erotisierung des Alltags.
In 68 % der Fälle (Gleeden-Umfrage, 2023) ist es immer noch die Person mit Penis, die Sex vorschlägt. Diese Erwartung kann belastend sein und den Ausdruck des Verlangens der Partner einschränken.
Gegenseitigkeit fördern: Sexualität ist ein Austausch, kein vordefiniertes Drehbuch
Erwartungen aufbrechen: Personen mit Vulva können auch die Initiative ergreifen
Spontaneität fördern: gemeinsamen Wünschen Raum geben
Diese Klischees, die oft in starren sozialen Normen verwurzelt sind, schränken den Ausdruck einer authentischen und vielfältigen Sexualität ein. Indem wir sie überwinden, fördern wir gesündere, respektvollere und damit erfüllendere Beziehungen für alle.