Wie kann man besser mit dem prämenstruellen Syndrom umgehen und das PMS lindern?
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Wir zeigen Ihnen, wie Sie PMS-Beschwerden lindern können.
Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, umfasst körperliche und psychische Symptome, die vor der Menstruation auftreten.
Es soll 20 bis 50 % der menstruierenden Menschen betreffen und durch ein hormonelles Ungleichgewicht verursacht werden.
Die Symptome des prämenstruellen Syndroms treten meist 3 bis 10 Tage vor Beginn der Periode auf. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie sich PMS-Beschwerden lindern lassen. Hier eine kleine – leider nicht vollständige – Liste dessen, was Menschen mit PMS in dieser Zeit erleben können:
Ein rundum wunderbares Programm also 🙂. Wenn Sie sich bei mehr als einem dieser Symptome wiedererkennen: Willkommen im Team PMS!
Achtung: Verwechseln Sie das prämenstruelle Syndrom – das zugegebenermaßen unglaublich lästig sein kann – nicht mit seiner schwersten Form, der prämenstruellen dysphorischen Störung. PMDS ist eine psychische Erkrankung, die vor der Periode auftritt und psychische Beschwerden von starken Ängsten bis hin zu Depressionen verursachen kann.
So, nach all diesen „Freuden“: Reden wir darüber, wie Sie besser durch diese Zeit kommen, ohne sich vor Schmerzen zu krümmen oder bei jeder Kleinigkeit in Tränen auszubrechen. Denn ja, es gibt natürliche Möglichkeiten, die Stimmung zu heben und prämenstruelle Schmerzen zu lindern.
Schauen wir uns das genauer an!
Setzen Sie in diesen Tagen auf saisonales Obst und Gemüse und reduzieren Sie rotes Fleisch und Milchprodukte, die Entzündungen und damit Schmerzen verstärken können. Lassen Sie auch Alkohol weg. Trinken Sie ausreichend und probieren Sie Kräutertees, etwa mit Johanniskraut oder Himbeerblättern, die bei Bauchkrämpfen kleine Wunder wirken können.
Ja, ich weiß: In dieser Zeit sind Sport-BH anziehen und zehn Kilometer laufen vermutlich das Letzte, worauf Sie Lust haben. Ich rede auch nicht davon, im Fitnessstudio 100 kg zu stemmen. Aber schon eine halbe Stunde Spazierengehen pro Tag kann Ihnen guttun! Yoga ist ebenfalls eine tolle Aktivität für diese Zeit. Probieren Sie Yin-Yoga: sehr langsame Übungsfolgen mit Positionen, in denen Sie sich dehnen. Auf YouTube finden Sie jede Menge Yin-Yoga-Einheiten speziell bei Menstruationskrämpfen – denken Sie daran! Die Bewegung kann sich auf körperliche Schmerzen und Ihre Stimmung auswirken: ein doppelter Gewinn!
Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, Muskelverspannungen zu lösen und Ängste zu beruhigen. Sie müssen dafür nicht gleich zum tibetischen Mönch werden: Schon zehn Minuten Meditation vor dem Einschlafen können sich positiv auf Körper und Geist auswirken! Auch hier ist YouTube eine gute Anlaufstelle: Dort finden Sie zahlreiche angeleitete Meditationen.
An alle mit FOMO: Jetzt ist der Moment, auf Ihren Körper zu hören und ihm einen gemütlichen Abend zu gönnen, statt durch die Bars zu ziehen. Tun Sie ohne schlechtes Gewissen, worauf Sie Lust haben: Wenn Sie vor der gesamten Twilight-Saga einen Becher Ben & Jerry’s verputzen möchten, nur zu – niemand verurteilt Sie!
Wenn Sie ätherische Öle vertragen, können Sie ein paar Tropfen ätherisches Basilikumöl mit etwas Pflanzenöl mischen und damit Ihren Unterbauch massieren. Seine krampflösenden Eigenschaften können sich positiv auf Menstruationskrämpfe auswirken. In einem Diffuser verwendet, kann ätherisches Bitterorangenblätteröl Ihre Stimmung heben und Ihnen helfen, sich zu entspannen.
Haben Sie CBD schon einmal ausprobiert? Wenn Sie möchten, können Sie es gegen Schmerzen einsetzen. Am wirksamsten ist es als konzentriertes Öl. Geben Sie ein paar Tropfen unter die Zunge, wenn Sie merken, dass Krämpfe oder Schmerzen einsetzen: Das kann beruhigen und die Schmerzen lindern. Neben seiner Wirkung auf Schmerzen könnte CBD auch die Stimmung positiv beeinflussen – ein guter Verbündeter gegen PMS-Symptome also!
Wer könnte in dieser schwierigen Zeit eine Portion Oxytocin, Dopamin und Endorphine nicht gebrauchen? Gönnen Sie sich einen kleinen Moment Selbstfürsorge und tun Sie sich dort etwas Gutes, wo es sich gut anfühlt! Mehr über die Vorzüge der Masturbation während der Periode erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel hier.
Zusammen mit einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung können Nahrungsergänzungsmittel wirklich einen Unterschied machen! Magnesium kann zum Beispiel helfen, Schmerzen im unteren Rücken und in der Gebärmutter sowie Müdigkeit zu verringern. Vitamin B6 kann sich positiv auf Ängste auswirken, Omega-3-Fettsäuren sind wegen ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften interessant und Zink kann bei Hitzewallungen helfen … Wenn Sie mehr über Nahrungsergänzungsmittel wissen möchten, lassen Sie sich ärztlich oder naturheilkundlich beraten.
Jetzt sind Sie bestens gerüstet, um diesem fiesen PMS die Stirn zu bieten. Viel Glück Ihnen allen!
Bis bald 💜