Squirting vs. weibliche Ejakulation: wir erklären dir den Unterschied
Zuletzt aktualisiert am
30 Tage Rückgaberecht
Ihr Warenkorb ist leer
Die kleinen Extras
Zuletzt aktualisiert am
Buongiornooo, ihr ehrenwerten Strandschnecken,
Squirting, sogenannte weibliche Ejakulation, Fontänenorgasmus … Diese Begriffe werden oft synonym verwendet. Das stiftet Verwirrung und erzeugt manchmal Druck rund um die Sexualität von Menschen mit Vulva. Die Wissenschaft unterscheidet jedoch klar zwischen zwei Phänomenen, die es ohne Urteil und Tabus zu entmystifizieren gilt.
Wir erklären, was diese Flüssigkeiten sind, woher sie kommen und welche Bedeutung sie heute haben können.
Biologisch gesehen sind Squirting (auch Fontänenorgasmus genannt) und die sogenannte weibliche Ejakulation (manchmal auch vulväre Ejakulation genannt) nicht dasselbe. Sie unterscheiden sich vor allem in Zusammensetzung, Ursprung und Menge der Flüssigkeit.

Der Begriff Squirting (auch Fontänenorgasmus genannt) bezeichnet den plötzlichen Ausstoß einer größeren Menge klarer Flüssigkeit durch die Harnröhre. Bei starker Erregung, oft durch die Stimulation des G-Punkts, schwillt der Bereich um die Harnröhre an. Durch Muskelkontraktionen wird Flüssigkeit freigesetzt, die hauptsächlich aus der Blase stammt. Viele beschreiben dabei ein starkes Druckgefühl, das in völliges Loslassen übergeht.
Die sogenannte weibliche Ejakulation ist das eigentliche Gegenstück zum sogenannten männlichen Ejakulat. Die Flüssigkeit wird von den Skene-Drüsen produziert. Auf dem Höhepunkt der Erregung (oft während des Orgasmus) geben diese kleinen Drüsen beiderseits der Harnröhre eine geringe Menge Flüssigkeit ab. Wegen ihrer geringen Menge und ihrer Beschaffenheit bleibt sie oft unbemerkt.
Entscheidend ist eine Sprache, die der Vielfalt von Körpern und Menschen gerecht wird:
Inklusivität: Wir verwenden hier bevorzugt die Begriffe "Menschen mit Vulva" oder "Menschen mit Vagina", um diese Phänomene nicht auf cisgeschlechtliche Frauen zu beschränken.
Entdramatisieren: Die Verwechslung dieser Begriffe hat das Tabu und die Vorstellung, Squirting sei Urin, lange befeuert – und damit Scham und Hemmungen ausgelöst. Denken wir daran: Der menschliche Körper produziert bei Erregung ganz natürlich Flüssigkeiten. Es gibt ÜBERHAUPT KEINEN GRUND, sich dafür zu schämen.
Die Pornoindustrie (ja, schon wieder) hat erheblich dazu beigetragen, Squirting zu idealisieren und es als Zeichen oder gar als handfesten Beweis für einen {quo>gelungenen" Orgasmus darzustellen.
Wichtig ist, auf dich selbst zu hören, zu erkunden und mit deinem Gegenüber oder deinen Partner*innen zu kommunizieren – für eine erfüllende Sexualität ohne Erwartungen von außen.
PS: So macht es oft viel mehr Spaß.
PS 2: Schreib uns in die Kommentare, was das Bild im Artikel darstellt.
xoxo <3
Pour avoir eu juste une fois une éjaculation … C’était tellement intense que oui je veux bien sûr que ça revienne… Mais plus facile à dire qu’à faire ce lâcher prise est compliqué…
Ça ressemble à une coupe,, des glandes de Skene du coup? 😏