C'est quoi le gooning?

Was ist Gooning?

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Hallo, hallo, liebe Meute Ingénue, 


Angesichts der Flut von Nachrichten, die wir zum Thema Gooning erhalten haben, haben wir beschlossen, uns der Frage etwas genauer zu widmen und Ihnen seine Geschichte zu erzählen... 

Konzentriert euch... LOS GEHT'S!


Definition einer Praxis auf dem Vormarsch


Vielleicht sind Sie schon einmal in einem Forum oder in den sozialen Medien darüber gestolpert: Gooning ist in aller Munde. Doch hinter diesem englischen Begriff verbirgt sich eine ganz bestimmte Praxis, die die Regeln des Soloerlebnisses auf den Kopf stellt. Zwischen totalem Loslassen und wachsender Erregung erklären wir Ihnen alles über dieses einzigartige Sinneserlebnis.


Warum zieht Gooning so viele Anhänger in seinen Bann?


Gooning ist eine Praxis der verlängerten Masturbation, die darauf abzielt, einen erotischen „Trancezustand" zu erreichen. Anders als bei einer klassischen Session, bei der man schnell einen Orgasmus anstrebt, versucht der/die Gooner (der Begriff für Praktizierende), so lange wie möglich an der Grenze des Vergnügens zu bleiben.

Die Idee besteht nicht nur darin, den Höhepunkt hinauszuzögern, sondern sich absichtlich in seinen Empfindungen zu verlieren, bis das Gehirn die Verbindung zur Außenwelt trennt. Das nennt man den "Goon State": ein Moment totaler Abschaltung, in dem einzig und allein das körperliche Vergnügen zählt.


Gooning vs. Edging: Was ist der Unterschied?


Die beiden werden oft verwechselt, dabei unterscheiden sie sich in ihrer Absicht:

  • Das Edging: Es ist eine Kontrolltechnik. Man steigert die Erregung, hält kurz vor dem Orgasmus (dem "Edge") inne, lässt nach und beginnt von vorn. Das Ziel ist es oft, den abschließenden Orgasmus intensiver zu machen.

  • Das Gooning: Es ist eine Technik des Loslassens. Wenn Edging eine Übung der Kontrolle ist, ist Gooning eine Suche nach Versunkenheit. Man versucht nicht unbedingt, die Erregung zu steuern, sondern sich in einem kontinuierlichen Lustfluss zu verlieren, bis man das Zeitgefühl verliert.



Warum ist diese Praxis so beliebt?


Dass Gooning immer mehr Neugierige anzieht, liegt daran, dass es einem Bedürfnis entspricht, in einer zu schnellen Welt innezuhalten. Hier sind seine wichtigsten Vorteile:

  1. Intensive sensorische Erkundung: Wenn man lange in einer Phase hoher Erregung bleibt, wird jede Zone des Körpers überempfindlich.

  2. Mentales Loslassen: Der "Goon State" wirkt wie eine Form erotischer Meditation. Man leert seinen Geist, vergisst den Stress und konzentriert sich ausschließlich auf das eigene Empfinden.

  3. Bessere Selbstkenntnis: Das Praktizieren von Gooning ermöglicht es, neue erogene Zonen zu entdecken und zu verstehen, wie sich das eigene Lustgefühl im Laufe der Zeit verändert.


Wie kann man sanft in das Gooning einsteigen?


Lust, das Erlebnis auszuprobieren? Hier sind einige Tipps für eine gelungene Session:

  • Schaffen Sie sich eine Wohlfühloase: Planen Sie genügend Zeit ein (mindestens 30 bis 60 Minuten), um nicht unterbrochen zu werden. Gedämpftes Licht, Musik oder völlige Stille: Gestalten Sie Ihr Refugium ganz nach Ihrem Geschmack.

  • Die Wahl der richtigen Hilfsmittel: Gooning erfordert oft viel Gleitmittel, um Reizungen durch die lange Dauer zu vermeiden. Zögern Sie nicht, Ihre Lieblingssextoys herauszuholen: Klitoris-Luftdruckstimulator oder texturierte Masturbatoren sind ideal, um eine konstante Stimulation aufrechtzuerhalten.

  • Hört auf euch: Es gibt keine Regeln. Wenn Sie einen Orgasmus erreichen, ist das wunderbar. Wenn Sie es vorziehen, stundenlang in diesem Zwischenzustand zu bleiben, ist das ebenfalls wunderbar. Das Wichtigste ist, auf Ihre Wünsche und Ihr Wohlbefinden zu achten.


Gooning geht über einen bloßen Trend hinaus – es ist eine Einladung, den eigenen Körper ohne Leistungsdruck neu zu entdecken. Ob allein oder zu zweit: Das Wichtigste ist, sich eine bezaubernde Auszeit zu gönnen, bei der das Vergnügen das einzige Ziel ist.





Léa

Léa ☁️


Seit 10 Jahren jongliere ich mit Worten zu den verschiedensten Themen und habe mich kürzlich nach einer Ausbildung bei Mathilde Magnien der Sexologie zugewandt. Fasziniert von den Mechanismen zwischenmenschlicher Beziehungen plaudern wir hier ungezwungen, inklusiv und (ein bisschen) humorvoll drauflos.


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