Top ou Bottom : s’affranchir des stéréotypes

Top oder Bottom: Stereotypen überwinden

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Sie haben sicher schon von Personen gehört, die sich als "top" oder "bottom" bezeichnen (also "oben" und "unten" in nicht-Shakespearescher Sprache). Aber was bedeuten diese Begriffe wirklich im Rahmen einer intimen Beziehung? Gibt es mehrere Bedeutungen? Muss jede Person in der Liebe/im Sexualleben einen definierten Status haben? Top oder Bottom: Muss man sich von Stereotypen befreien? Hier unsere Meinung:



Was bedeutet es, "top" oder "bottom" zu sein?


Nun ja, Jamy, das hängt vom Kontext ab. Wir erklären es dir:

  • In der schwulen Community ist die "top"-Person (entgegen der Annahme) nicht diejenige, die "oben" ist, sondern diejenige, die die andere penetriert. Man muss nicht Question pour un Champion gewonnen haben, um die Bedeutung des anderen Begriffs zu verstehen.
  • Im Kontext von BDSM steckt hinter diesen Begriffen eine Dimension von Dominanz/Unterwerfung. Man spricht dabei eher von "Dom" (die Person, die dominiert) und "Sub" (die Person, die "unterwürfig ist", "sich unterwirft")
  • Auch wenn diese Begriffe in der schwulen Community entstanden sind, erstrecken sie sich heute auf alle sexuellen Orientierungen. Im Rahmen heterosexueller Beziehungen werden die Begriffe "top" und "bottom" eher verwendet, um über die körperliche Position (über oder unter dem anderen) zu sprechen, als über Penetration im eigentlichen Sinne.

Was fange ich mit dieser Information an?


Es ist wichtig, diese Begriffe in einer Beziehung nicht zu wörtlich zu nehmen. Nur weil eine Person die andere am häufigsten penetriert, bedeutet das nicht, dass sie nicht manchmal die Rollen tauschen möchte. Das wäre so, als müsste man immer in der gleichen Position Liebe machen ... ein bisschen boring, oder? Top oder Bottom: man muss sich von Stereotypen befreien. Tun Sie, was Ihnen Vergnügen bereitet, und wenn man während eines einzigen Aktes 15 Mal von "top" zu "bottom" wechseln muss, ist das völlig in Ordnung!


Lou

Lou ✨


Hallo, ich bin Lou! Mit einem Abschluss in Human- und Sozialwissenschaften beschäftige ich mich seit mehreren Jahren mit Sexualitätsthemen. Nach verschiedenen Fortbildungen, insbesondere bei der Sexologin Mathilde Magnien, hat Passage du Désir mich damit beauftragt, Artikel rund um die Themen Sexualität, Liebe und Partnerschaft zu verfassen. Mein Credo? Das Thema sexuelles Wohlbefinden offen anzusprechen, mit einem leichten, spaßigen und wohlwollenden Ton. 💜

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