Slow Sex
Wenn es um Spiele zu zweit geht, mangelt es wirklich nicht an Möglichkeiten. So viel Auswahl! Wofür entscheidet man sich? Kennen Sie Slow Sex? Falls nicht, wird es höchste Zeit, es auszuprobieren! Ich erkläre Ihnen, warum es sich lohnt und wie es funktioniert.
Schnell, schnell, schnell! Ein Orgasmus!
Im Alltag, bei der Arbeit, zu Hause – ständig rennen wir. Auf der Jagd nach Ergebnissen und Zielen bestimmen Hektik und Eile unser Leben. Und im Bett machen wir oft genau so weiter. Vor lauter Träumen vom Orgasmus vergessen wir fast den Weg dorthin (was eigentlich sehr schade ist…). Cécile de Williencourt, Expertin für den weiblichen Zyklus und positive Psychologie, erinnert uns daran: „Die Jagd nach dem Orgasmus um jeden Preis entfernt uns von dem, was wir im Hier und Jetzt erleben.“ Wie wäre es also, wenn wir uns einfach Zeit nehmen?
Langsam, aber sicher.
Aber was genau ist Slow Sex eigentlich? Ähnlich wie Tantra ist es eine Praxis, bei der man Intimität ganz achtsam erlebt, um die Lust zu verlängern und vor allem noch intensiver zu spüren. Entschleunigen, um sich wieder auf die Sinne, aufeinander und auf sich selbst zu konzentrieren. Man nimmt sich die Zeit, jede Berührung, jede Empfindung und jede Emotion wahrzunehmen, Hemmungen und Alltagssorgen zu vergessen – im Grunde verbindet man Körper und Geist neu. Und man lässt los! Gut, zugegeben: Das ist leichter gesagt als getan. Doch wir lassen Sie nicht allein – hier sind ein paar Tipps.
Eine passende Atmosphäre schaffen, um vom Alltag abzuschalten
Schalten Sie zuerst alle Geräte aus, die Sie an Ihre Pflichten erinnern. Denn eine SMS von der Schwiegermutter mitten beim Kuscheln ist wirklich nicht das Wahre. Alles ausschalten und ein Ambiente schaffen, das die Sinne anregt: Kerzen, Düfte, Musik, Massageöle, Zuhören und miteinander Reden sind wunderbare Möglichkeiten, die Sie körperlich und mental stimulieren.
Slow Sex ist ideal zum Loslassen
Entspannen Sie sich! Je besser Sie loslassen können, desto intensiver werden Sie die Dinge spüren. Das kann für Menschen, die mit ihrem Körper hadern, eine größere Herausforderung sein, aber Atemübungen, Entspannung oder tägliche Meditation können dabei helfen.
Langsam, aber nicht untätig
Langsam bedeutet nicht langweilig oder eintönig. Es geht vielmehr darum, sich Zeit füreinander zu nehmen, den Rhythmus zu variieren und auf jede Empfindung zu achten. Man kann wunderbar zwischen schnellen und langsamen Phasen abwechseln. Auch hier gilt: Das Ziel ist es vor allem, sich auf das Ansteigen der Lust zu konzentrieren, statt nur auf das Erreichen des Orgasmus.
Slow Sex or not Slow Sex?
Wir sehen euch, liebe Adrenalin-Fans: Wir wissen genau, dass es nicht immer möglich ist, sich Zeit zu nehmen – und manchmal hat man auch einfach keine Lust dazu. Slow Sex ist eine Praxis, die man in sein Liebesleben integrieren kann; man muss sich nicht darauf beschränken. Es ist vor allem eine Möglichkeit, neuen Schwung hineinzubringen und Routinen zu durchbrechen!
Versuchen Sie, sich beim nächsten Mal oder bei der nächsten Solo-Session Zeit zu nehmen – wir sind gespannt auf Ihr Feedback ;)
Bis bald 💜
Neben dem technischen Datenblatt ist auch das Aussehen entscheidend: Fragen Sie sich also zuerst, ob Ihnen Ihr Sextoy gefällt und ob Sie sich vorstellen können, es zu benutzen!
Viel Spaß und bis bald! 💜




