Performances sexuelles : on vous a menti

Sexuelle Leistung: Man hat euch angelogen

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Heeey ihr kleinen frivolen Blättchen


Es ist Sommer, das Wetter ist schön, es ist (sehr, sehr) heiß und wir möchten euch sagen:


TRIFF MICH, WENN DU KANNST.



Damit meinen wir: Es ist die Saison der ausgelassenen Plaudereien, der Schwärme, die an jeder Straßenecke auftauchen (wo sind die überhaupt im November?), der wilden Nächte und Morgen… und für manche immer noch das Rennen um die Leistung…


Dahinter verbergen sich eine Reihe von Vorurteilen, die wir hier aufdecken – ihr kennt uns ja!



1. Dem Partner einen Orgasmus bescheren: das Endziel?


In der allgemeinen Vorstellung gilt ein Schäferstündchen, das nicht mit einem Orgasmus endet, als eine Art Misserfolg...

JEDOCH muss hier daran erinnert werden, dass die Freude, die man mit dem Weg verbinden könnte, ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger und förderlicher für intensiven Genuss ist.


Der Orgasmus ist die Kirsche auf dem Kuchen, nicht das Rezept für diesen Kuchen. Sich ausschließlich auf diesen Höhepunkt zu konzentrieren, kann einen kontraproduktiven Druck erzeugen, der einen Moment der Verbindung und Sinnlichkeit in eine angstbesetzte Leistungsjagd verwandelt.


Die Schauer, das gemeinsame Lachen, die Intimität der Zärtlichkeiten, das Entdecken des anderen, der anderen... Das macht zu 100 % Freude. Also kommt, lasst uns den Druck loslassen und einfach fühlen!


2. Sexuelle Ausdauer ist gleichbedeutend mit ultimativem Genuss.



SPOILER ALERT Runde 2: Nein, eben nicht.

Wenn wir uns den perfekten intimen Moment vorstellen, denken wir, er müsse sich in die Länge ziehen... WIRKLICH!


Es ist ein Mythos, der seit ewigen Zeiten kursiert, popularisiert durch die Filmkultur, die uns mit endlosen und lauten Liebesszenen großgezogen hat.


In Wirklichkeit gilt: Team Qualität> Quantität 💜

Ein paar verbundene, aufmerksame und wirklich im Augenblick präsente Minuten sind unendlich befriedigender als ein mechanischer, erschöpfender und manchmal schmerzhafter Stundenlauf.


Die Jagd nach Leistung in Bezug auf Dauer kann eine Quelle von Angst sein und uns aus dem Moment herausreißen.


  • Wollt ihr ein Geheimnis?


Zuhören, Präsenz und Authentizität sind die Schlüssel dazu, sich dem anderen hinzugeben und Magie zu erleben.


3. Die Vielzahl der Stellungen maximiert den Genuss


SPOILER ALERT letzter Runde: immer noch nein.


Wir haben längst aufgehört, die Anzahl der Videos zu zählen, die in unseren Feeds poppen mit großem Tamtam à la "DIE 10 STELLUNGEN, DIE DIREKT ZUM ORGASMUS FÜHREN"...


Erspare dir einen Hexenschuss, indem du akrobatische Figuren wie ein Kunstturner bei den Olympischen Spielen aneinanderreihst (was du wahrscheinlich nicht bist); Genuss ist keine Frage variabler Geometrie oder komplexer Choreografie.


Was zählt, ist das, was in der Stellung passiert, nicht die Stellung selbst. Die Verbindung, der Blick, die Bewegung, der Rhythmus, die Art, sich zu berühren...


Also, verstauen wir die Stoppuhr?


Und dann noch dieser verdammte Leistungsdruck? 

Der Sommer flüstert uns eine viel einfachere Wahrheit ins Ohr: Genuss ist ein Spielplatz, kein Schlachtfeld.


Es gibt keinen Rekord zu brechen, kein Diplom zu erwerben und keine Ziellinie zu überqueren. Es gibt nur Momente, die man ergreifen, Haut, die man streifen, Lachen, das man teilen, und Verbindungen, die man elektrisieren kann.


Die wahre Wärme, die es einzufangen gilt, ist nicht die, die vom Himmel fällt, sondern jene, die aus der Aufmerksamkeit, der Neugier und der Zärtlichkeit entsteht, die man dem anderen schenkt. 


Léa

Léa ☁️


Seit 10 Jahren jongliere ich mit Worten zu verschiedensten Themen und habe mich kürzlich nach einer Ausbildung bei Mathilde Magnien der Sexologie zugewandt. Fasziniert von den Mechanismen menschlicher Beziehungen, plaudern wir hier entspannt, inklusiv und (ein bisschen) humorvoll.


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