Aspi à clito : comment ça marche ?

Klitoris-Sauger: Wie funktionieren sie?

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Was sind berührungslose Sextoys?


Heute befassen wir uns mit einem technologischen Prinzip: der berührungslosen Stimulation. Man nennt sie gemeinhin die "Klitoris-Sauger", aber was steckt eigentlich dahinter? Wir erklären euch alles!


Die berührungslose Stimulation ist neu und hat die Klitorisstimulation völlig revolutioniert. Heute gibt es verschiedene Marken und Modelle: Womanizer , Lelo , Satisfyer … und man verspricht uns stets kraftvolle und oft mehrfache Orgasmen. Und wisst ihr was? Es funktioniert. Aber wie genau funktioniert es?


Normalerweise stimuliert man die Klitoris durch Berührung (logisch, oder?). Dabei entstehen Kontakt und Reibung. Das bedeutet, dass bei der Stimulation des äußeren Teils des Klitoris zwei Signale gleichzeitig bei den Sensorrezeptoren ankommen: einerseits das Lustsignal und andererseits das Reibungssignal. Im Verlauf der Stimulation nehmen all diese Signale zu und verstärken sich.


Irgendwann überwiegt die Lust, und kurz nach dem Orgasmus tritt man in eine Phase ein, in der man nicht mehr stimuliert werden kann – schlicht deshalb, weil die Klitoris viel zu empfindlich ist und die Berührung schmerzhaft zu werden beginnt. Das nennt man die Refraktärphase. Diese Phase entsteht durch die Übersättigung der Sensorrezeptoren der Klitoris durch Kontakt und Reibung. Ja, genau so ist das!


Die Sensorrezeptoren sind sehr empfindlich: Solange ihr sie stimuliert und die Lust steigt, ist alles bestens. Aber sobald der Orgasmus vorbei und die Lust abgeklungen ist, bleibt nur noch dieses Gefühl der Übersättigung und einer viel zu starken Reibung. Dann sagen euch eure kleinen Sensorrezeptoren, dass es Zeit ist aufzuhören.


Manchmal steigt die Lust immer weiter und – schwups – fällt man in die Refraktärphase, ohne über den Orgasmus hinauszukommen. Das liegt schlicht daran, dass das Gleichgewicht zwischen Reibung und Lust nicht zustande gekommen ist.


Die Entwickler berührungsloser Stimulatoren hatten also eine ziemlich clevere Idee. Sie dachten sich, dass, da die Reibung für die Refraktärphase verantwortlich ist, es genügt, sie zu eliminieren, um mehrfach zum Orgasmus kommen zu können. Nicht dumm!


Wie funktioniert das konkret?


Nun, berührungslos bedeutet nicht, dass man das Spielzeug 20 cm entfernt hält und es uns zu Orgasmen verhilft (das wäre Magie). Die berührungslosen Stimulatoren haben jedoch einen hohlen Aufsatz, den man um die Eichel der Klitoris herum platziert. Die Klitoris ist also umhüllt, wie in einem kleinen Nest, aber niemals in direktem Kontakt mit dem Sextoy. Jede Marke verwendet eine ganz bestimmte Technologie. Einige arbeiten mit Luftsog, andere mit Druckwellen, mit Schallwellen … aber das Prinzip des berührungslosen Kontakts ist immer dasselbe: ein indirekter Druck auf die Eichel der Klitoris, ohne sie jemals zu berühren.


Da kein direkter Kontakt besteht, sind die einzigen Signale, die die Sensorrezeptoren empfangen, die Lustsignale. Die Rezeptoren müssen also nicht die gesamte Ausgleichsphase durchlaufen, und die Lust steigt viel schneller! Sobald der Orgasmus erreicht ist und da die Sensorrezeptoren nicht übersättigt sind, kann man sehr schnell weitermachen und sehr leicht mehrfache Orgasmen erleben!



Da habt ihr es – ihr wisst jetzt alles über berührungslose Stimulatoren!



Bis bald 💜 


Sophie

Sophie


Hallo, ich bin Sophie! Seit 4 Jahren schreibe ich Artikel rund um Sexualität und Partnerschaft und bin außerdem Beraterin für das Unternehmen YesForLov. Ich hoffe, dass mir dieses Wissen ermöglicht, eure Fragen zur Sexualität zu beantworten!

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