Du bist gerade schweißgebadet aufgewacht – oder an anderer Stelle ganz feucht? Dann hattest du wahrscheinlich einen heißen Traum. Die eigentliche Frage ist: Warum passiert dir das, und warum träumst du ausgerechnet von dieser Person? Setz die Brille auf, wir erklären dir, was erotische Träume bedeuten.
Was im Unbewussten passiert, bleibt im Unbewussten
Ein Traum ist per Definition nicht die Realität (danke, Doktor Offensichtlich). Aber manchmal sind unsere Träume so realistisch, dass wir körperlich und sogar emotional etwas spüren. Vielleicht hast du dich im Traum sogar schon einmal verliebt. Das kann passieren, egal ob man im echten Leben in einer Beziehung ist oder nicht. Laut dem Neurochirurgen und Neurowissenschaftler Rahul Jandial ist es übrigens äußerst verbreitet, von einem Seitensprung zu träumen.
Ist das schlimm, Herr Doktor?
Erotische Träume können aus Gedanken oder sogar Fantasien entstehen, die wir im echten Leben unbewusst haben. Sie können aber auch von völlig willkürlichen negativen Gefühlen herrühren, die wir tagsüber hatten (etwa dem Frust und der Wut, als Véro heute Mittag im Restaurant die letzte Schokomousse geschnappt hat). So oder so: Träume sind ein Ventil für Gefühle und nicht wörtlich zu nehmen.
Bin ich sexbesessen?
Laut Rahul Jandial haben mehr als 90 % der Menschen erotische Träume. Sie kommen in allen Kulturen und zu allen Zeiten vor – unabhängig davon, ob man sexuell aktiv ist oder Lust verspürt. Also keine Sorge: Wenn du ab und zu einen heißen Traum hast, bist du deshalb noch lange nicht sexbesessen. 🙂



